Gunter Sachs – Kamerakunst

Fotografie, Film und Sammlung

Gunter Sachs war über ein halbes Jahrhundert hinweg nicht nur eine der schillerndsten, sondern auch meist fehleingeschätzten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. So sehr ihn sein extrovertierter Lebensstil in der öffentlichen Wahrnehmung zum „Liebhaber der schönen Frauen“ stempelte, so sehr pflegte Gunter Sachs selbst seine Laufbahn als „Liebhaber der schönen Künste“. Gunter Sachs war Kunstsammler, Mäzen, Galerist, Kurator, Freund der Kunst und der Künstler, aber vor allem war er selbst ein erfolgreicher Fotograf und Filmemacher.

Gezeigt werden zahlreiche Fotografien von Gunter Sachs im Kontext seiner fotografischen Sammlung, die Werke aus den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart von bekannten Größen wie Andreas Feininger und Andy Warhol umfasst. Die Ausstellung wird abgerundet durch Werke namhafter Künstler aus seiner berühmten Privatsammlung, die in Bezug zu seinen eigenen Fotoarbeiten stehen und kunsthistorische Einflüsse in seinen Arbeiten greifbar machen.

Ausstellungsorte:
Kunsthalle Schweinfurt, 15. März 2019 – 16. Juni 2019
Stadtgalerie Klagenfurt, Österreich, 30. Mai 2020 – 9. September 2020
Münchner Künstlerhaus, 22. Juli 2020 – 30. August 2020
Galerie Stihl Waiblingen, 19. Februar 2022 – 15. Mai 2022

 

Installation view: Gunter Sachs – Kamerakunst. Fotografie, Film und Sammlung, 15.03 – 16.06.2019, Kunsthalle Schweinfurt
© Estate Gunter Sachs, Photo: Institut für Kulturaustausch
Gunter Sachs, Mata Hari, 1991
© Estate Gunter Sachs
Installation view: Gunter Sachs – Kamerakunst. Fotografie, Film und Sammlung, 15.03 – 16.06.2019, Kunsthalle Schweinfurt
© Estate Gunter Sachs, Photo: Institut für Kulturaustausch
Jay Ullal, Gunter Sachs, 1972
© Jay Ullal

News

Vision und Werk

Am 18. Juli 2025 wurde im Buchheim Museum die bislang größte Retrospektive zum Werk Max Pechsteins eröffnet. Die Ausstellung Max Pechstein – Vision und Werk ist bis zum 26. Oktober 2025 zu sehen und zeigt mehr als nur bekannte Ikonen des Expressionismus: Sie eröffnet einen vielschichtigen Blick auf ein Werk, das in seiner Suche nach Einklang von Mensch und Natur auch heute berührt. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken bilden den Kern der Schau, ergänzt durch Briefe, Fotografien und Entwurfsskizzen. Die Werke spannen einen Bogen vom Frühwerk über die »Brücke«-Jahre bis zum Spätwerk der 1950er-Jahre.

Max Pechstein – Vision und Werk ist eine Kooperation des Buchheim Museums mit dem Institut für Kulturaustausch, der Max Pechstein Stiftung und den Kunstsammlungen Zwickau.

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Carl-Henning Pedersen & Else Alfelt

Mit der Ausstellung Kosmische Dimensionen – Carl-Henning Pedersen & Else Alfelt feierte eine faszinierende Schau der dänischen Moderne ihre Weltpremiere. Vom 10. April 2025 bis zum 31. August 2025 ist sie im Kunstsilo in Kristiansand, Norwegen, zu sehen. Die Ausstellung widmet sich dem Werk des Künstlerpaares Pedersen und Alfelt, das mit leuchtenden Farben, poetischen Bildwelten und spirituellen Visionen zu den bedeutendsten Vertretern der dänischen CoBrA-Bewegung zählt. Ihre Werke entfalten einen universellen Dialog zwischen Mensch, Kosmos und Kunst. Die Ausstellung ist Teil einer internationalen Tournee, die die beiden Ausnahmekünstler erstmals in diesem Umfang präsentiert.

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50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel Reshaped Reality – 50 Jahre hyperrealistische Skulptur präsentiert das Institut für Kulturaustausch eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 10. April 2025 bis zum 13. Oktober 2025 im Culturarium at Tempozan in Osaka als Teil der EXPO 2025 präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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Welten im Dialog

Die Ausstellung Surrealismus – Welten im Dialog feierte am 31.08.2024 ihre Premiere in der Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn. Noch bis zum 05.01.2025 können Besucher die faszinierende Reise durch 100 Jahre surrealistische Kunst erleben. Die Ausstellung zeigt, wie die surrealistische Vision die nachfolgenden Generationen bis heute beeinflusst hat. Diese intergenerationale Begegnung demonstriert, wie surrealistische Themen und Methoden weiterhin den Nerv unserer Zeit treffen und gleichzeitig fundamentale sozialpolitische Fragen ansprechen. Avantgardisten wie Max Ernst, Salvador Dalí, Yves Tanguy, René Magritte, Claude Cahun und andere treten in einen Dialog mit zeitgenössischen Künstlern wie Cindy Sherman, Sarah Lucas oder David Lynch, um Themen wie Identität, Geschlecht und Technologie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

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