Zwölf Fotografen, die zu den wichtigsten Vertretern der japanischen Fotografie in den 1960er Jahren zählen, vermitteln ihre Sicht auf Japan während einer Zeit rapiden wirtschaftlichen Aufschwungs und gesellschaftlicher Umwälzung. Das Spektrum reicht von der Fotoreportage und dem spontanen Situationsporträt über die symbolhafte Inszenierung und grafische Abstraktion bis zur poetischen Bilderzählung. Die Fotografien zeigen die Folgen der Atombombenabwürfe ebenso wie die in sich ruhende, meditative Lebenswelt eines buddhistischen Klosters; sie lenken den Blick auf das rhythmische Pulsieren der Großstadt und die Facetten öffentlichen Lebens sowie auf das verborgene Detail und die reiche Ornamentik einer Bildwelt, wie sie auf den tätowierten Körpern der Yakuza weiterlebt.
Ausstellungsobjekte: 70 s/w-Fotografien, 13 Textpanele
Ausstellungsfläche: 300qm
Ausstellungskatalog: deutsch
Ausstellungsorte:
Nikon Live Galerie, Zürich, Schweiz, 15. Mai 1993 – 29. Juni 1993
Historisches Museum der Pfalz, Speyer, 11. Juli 1993 – 5. September 1993
Historisches Zentrum Wuppertal, 16. September 1993 – 22. Oktober1993
Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover, 16. November 1993 – 13. Februar 1994
documenta-Halle, Kassel, 23. März 1994 – 18. April 1994
Angermuseum, Erfurt, 21. Mai 1994 – 10. Juli 1994
Burg Beeskow, 18. Juli 1994 – 31. August 1994
Gruner + Jahr AG, Hamburg, 13. September 1994 – 21. Oktober 1994
Kunstverein Wiligrad, Lübstorf, 14. Januar 1995 – 19. Februar 1995
Museum St. Ingbert, 29. August 1999 – 17. Oktober 1999
Museum Bad Arolsen, 9. September 2023 – 19. November 2023



