Speed and Spirit

Mercedes-Benz in Fotografie von Zoltán Glass

Der aus Ungarn stammende Künstler und Fotograf Zoltán Glass – einer der „bekanntesten unbekannten“ Fotografen – wurde zurecht auch „Picasso der Kamera“ genannt, wie diese Ausstellung mit einer Auswahl von 116 seiner schönsten Schwarzweißfotografien aus den 1930er Jahren belegt. Von Mercedes-Benz Classic wiederentdeckt, sind hier neben Fotos von Automobilmessen, Aufnahmen von Technikdetails und einigen Beispielen einfallsreicher Werbefotografien vor allem historische Kostbarkeiten aus der Renngeschichte und somit Schlüsselbilder für den gesamten „Mythos Silberpfeil“ zu bewundern, fotografiert vornehmlich auf der Avus-Rennstrecke und dem Nürburgring.

Ausstellungorte seit 2000:
mehr als 45 Stationen weltweit

Mercedes-Benz W 25 “Rennlimousine” in der Version von 1935

Mercedes-Benz W 25 und Auto Union Typ P 16-Zylinder-Rennwagen, Großer Preis von Deutschland, Nürburgring, 1934

Mercedes-Benz Typ 380 Cabriolet A 1934

Schiffsverladung, Mercedes-Benz Typ 380 Cabriolet A, 1934

Installation view, Mercedes-Benz Welt Brooklands

Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel ¿Lebensecht? 50 Jahre Hyperrealistische Skulptur präsentiert das Institut für Kulturaustausch in eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 23. August 2020 bis zum 31. Januar 2021 im Osthaus Museum Hagen präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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Supernatural

Skulpturale Visionen des Körperlichen

Das Ausstellungsprojekt Supernatural. Skulpturale Visionen des Köperlichen, konzipiert in Kooperation mit der Kunsthalle Tübingen, wird erstmals vom 10. Oktober bis zum 7. März zu sehen sein. Die Gruppenausstellung bringt internationale KünstlerInnen wie Isa Genzken, Sam Jinks oder Anna Uddenberg zusammen, die sich mit zukünftigen Körperbildern angesichts gentechnischer sowie digitalen Transformationen kritisch auseinandersetzen. Die rund 35 Arbeiten loten die Grenzen der Skulptur im Zeitalter des Anthropozän aus, überschreiten die Schwelle zur Imagination und treten – supernatural – als übernatürliche Hybridwesen in Erscheinung.

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La Bohème

Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

Toulouse-Lautrec and the Masters of Montmartre – die erfolgreiche Ausstellung des Instituts für Kulturaustausch zieht zu ihrem nächsten Veranstaltungsort: Vom 13. Juni bis zum 20. September 2020 wird das umfangreiche lithografische Werk von Toulouse-Lautrec aus der Sammlung des Muséé d’Ixelles  in der Millesgården in Lidingö/Stockholm zu sehen sein. Wie kein anderer verstand es Toulouse-Lautrec, das Lebensgefühl des Pariser Nachtlebens einzufangen. Begleitet von Toulouse-Lautrecs Vorgängern und Zeitgenossen wie Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen oder Félix Vallotton überzeugt die Ausstellung durch einen breitgefächerten Einblick in die faszinierende Motivwelt der Plakatkunst um 1900.

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Patricia Piccinini

Embracing the Future

Unser Ausstellungsprojekt Patricia Piccinini- Omfamna framtiden wurde vom 8. Februar bis zum 30. August 2020 im Borås Konstmuseum gezeigt. Die Übersichtsschau der australischen Künstlerin ließ die Besucher in die Zukunft blicken und die eigene Existenz hinterfragen. Anhand von 42 ausgewählten Exponaten (Skulpturen, Installationen, Collagen und Videos) präsentiert die Einzelausstellung das gesamte Schaffensspektrum der Künstlerin, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und Diskursen auseinandersetzt. Mit ihren hybriden, lebensecht-wirkenden Kreaturen eröffnet Piccinini neue mögliche Sichtweisen auf die Zukunft der Menschheit sowie den möglichen Umgang damit.

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