Max Bill

Maler, Bildhauer, Architekt und Designer

…der Unterschied zwischen den täglich sich stellenden Gestaltungsproblemen und den Werken der Malerei und Plastik lediglich ein gradueller, nicht ein prinzipieller ist (Max Bill, Feststellungen 1974-76)

Dieser universale Gestaltungsansatz hat ein umfassendes und vielschichtiges Werk mit Arbeiten aus den verschiedensten Bereichen hervorgebracht. Nachdem die letzte Retrospektive 1987 zu sehen war, zeigte diese Ausstellung eine groß angelegte Gesamtschau seines Lebenswerks, die über 200 Einzelobjekte umfasste.
Zum ersten Mal wurden Zeichnungen ausgestellt, die während Bills Zeit am Bauhaus entstanden sind und noch seine enge Bindung an Klee und Kandinsky dokumentieren. Desweiteren wurden etwa 77 Gemälde gezeigt, die um das Thema Farbrhythmus kreisten, ca. 30 Skulpturen, darunter die Bänder, die Flächen im Raum, die Kugeln und Kreissegmente und 6 grafische Reihen, unter denen das Schlüsselwerk „15 Variationen über ein Thema“ besonders hervorzuheben ist. Über 20 Designobjekte, unter ihnen die bekanntesten und bis heute aktuellen Werke, die Armband- und Wanduhren und der „Ulmer Hocker“, sowie etwa 15 Architekturprojekte – darunter die Hochschule für Gestaltung in Ulm – wurden mit Skizzen, Plänen, Fotos und Modellen vorgestellt. Mehr als 40 Arbeiten aus den Bereichen Werbung, Typografie, Plakat- und Buchgestaltung ergänzten die Ausstellung.

Die Ausstellung ist nicht mehr verfügbar.

Ausstellungsorte seit 2005:
Kunstmuseum Stuttgart, Deutschland, 10.09.05-08.01.06
Palazzo Reale, Mailand, Italien, 29.03.06-25.06.06

Besucherzahlen: 50 000 Besucher

Max Bill, blau-gelb-dominante, 1973
© Sammlung Angela Thomas Schmid

Max Bill, Variation 12, o.J.
© Sammlung Angela Thomas Schmid

Max Bill, auswechslung im quadrat, 1966
© Sammlung Jakob Bill

Max Bill, Familie von 5 halben Kugeln, halbe Kugel um eine Achse, 1965/1966
© Sammlung Angela Thomas Schmid

Max Bill (in Zusammenarbeit mit Hans Gugelot), Hocker für 2 Sitzhöhen, Ulmer Hocker, 1954
© Sammlung Jakob Bill

Max Bill, Küchenuhr mit Kurzzeitmesser (Herstellung Junghans), 1951
© Sammlung Angela Thomas Schmid

Max Bill, Kreuzzargenstuhl mit blaumen Polster, 1951
© form•30•50•60, Silvia Mooser, Zürich

Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel ¿Lebensecht? 50 Jahre Hyperrealistische Skulptur präsentiert das Institut für Kulturaustausch in eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 23. August 2020 bis zum 31. Januar 2021 im Osthaus Museum Hagen präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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Supernatural

Skulpturale Visionen des Körperlichen

Das Ausstellungsprojekt Supernatural. Skulpturale Visionen des Köperlichen, konzipiert in Kooperation mit der Kunsthalle Tübingen, wird erstmals vom 10. Oktober bis zum 7. März zu sehen sein. Die Gruppenausstellung bringt internationale KünstlerInnen wie Isa Genzken, Sam Jinks oder Anna Uddenberg zusammen, die sich mit zukünftigen Körperbildern angesichts gentechnischer sowie digitalen Transformationen kritisch auseinandersetzen. Die rund 35 Arbeiten loten die Grenzen der Skulptur im Zeitalter des Anthropozän aus, überschreiten die Schwelle zur Imagination und treten – supernatural – als übernatürliche Hybridwesen in Erscheinung.

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La Bohème

Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

Toulouse-Lautrec and the Masters of Montmartre – die erfolgreiche Ausstellung des Instituts für Kulturaustausch zieht zu ihrem nächsten Veranstaltungsort: Vom 13. Juni bis zum 20. September 2020 wird das umfangreiche lithografische Werk von Toulouse-Lautrec aus der Sammlung des Muséé d’Ixelles  in der Millesgården in Lidingö/Stockholm zu sehen sein. Wie kein anderer verstand es Toulouse-Lautrec, das Lebensgefühl des Pariser Nachtlebens einzufangen. Begleitet von Toulouse-Lautrecs Vorgängern und Zeitgenossen wie Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen oder Félix Vallotton überzeugt die Ausstellung durch einen breitgefächerten Einblick in die faszinierende Motivwelt der Plakatkunst um 1900.

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Patricia Piccinini

Embracing the Future

Unser Ausstellungsprojekt Patricia Piccinini- Omfamna framtiden wurde vom 8. Februar bis zum 30. August 2020 im Borås Konstmuseum gezeigt. Die Übersichtsschau der australischen Künstlerin ließ die Besucher in die Zukunft blicken und die eigene Existenz hinterfragen. Anhand von 42 ausgewählten Exponaten (Skulpturen, Installationen, Collagen und Videos) präsentiert die Einzelausstellung das gesamte Schaffensspektrum der Künstlerin, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und Diskursen auseinandersetzt. Mit ihren hybriden, lebensecht-wirkenden Kreaturen eröffnet Piccinini neue mögliche Sichtweisen auf die Zukunft der Menschheit sowie den möglichen Umgang damit.

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