Conditio Humana

Hyperreale Körper in der Kunst

Die Ausstellung bringt hyperrealistische Malerei und Skulptur zusammen, um nach dem aktuellen Zustand des menschlichen Körpers zu fragen. Der Blick auf die Gegenwart der Foto- und Hyperrealisten eröffnet einen Dialog über den Körper als Austragungsort sozialer, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen.

Die Ausstellung thematisiert anhand bekannter Fotorealisten wie Ralph Goings, Richard Estes, Robert Bechtle sowie Pionieren hyperrealen Bildhauerei wie Duane Hanson, John DeAndrea und Carole Feuerman den menschlichen Körper als Projektionsfläche gegenwärtiger Spannungsfelder. Konsum, Schönheitswahn, Digitalisierung oder technischer Fortschritt sind nur einige der Phänomene, sie sich in aktuelle Körperbilder einschreiben.

Die extrem aufwendige und detailgetreue Produktionsweise der Künstler steht der Schnelllebigkeit von Medienbildern diametral entgegen und ermöglicht eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Authentizitätsfragen und Wahrnehmungsprozessen.

Verfügbarkeit: ab Frühjahr 2021
Ausstellungsobjekte: ca. 20 Skulpturen und 40 Gemälde
Ausstellungsfläche: ungefähr 500 qm, Größe anpassbar
Ausstellungskatalog: Deutsch, Englisch

 

Robert Bechtle, Alameda Chrysler, 1981.
© Courtesy of the artist / Institut für Kulturaustausch

John DeAndrea, A Classical Allusion, 1987.
© Courtesy of the artist

Ralph Goings, Tom’s Diner, 1997
© Courtesy of the artist / Louis K. Meisel Gallery, New York

Bernardo Torrens, Diana VII, 2018.
© Courtesy of the artist

Sam Jinks, Woman and child, 2010.
© Courtesy of the artist and Sullivan+Strumpf, Sydney

Yigal Ozeri, Untitled (Zuzanna), 2018.
© Courtesy of the artist / Louis K. Meisel Gallery, New York

Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel Hyperrealism Sculpture. Ceci n’est pas un corps präsentiert das Institut für Kulturaustausch in Zusammenarbeit mit Tempora eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 22. November 2019 bis zum 3. Mai 2020 im Museum La Boverie in Lüttich präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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Conditio Humana

Hyperreale Körper in der Kunst

Wir freuen uns sehr, unser neuestes Ausstellungsprojekt Conditio Humana vorzustellen, das herausragende Werke der hyperrealistischen Malerei und Skulptur vereint. Im Mittelpunkt steht die Befragung des Körpers in der Kunst als Projektionsfläche der Gegenwart. Als Austragungsort von Normen und Idealvorstellungen findet der Abgleich mit der Realität am Körper statt, der mehr denn je Ort der Selbstsuche und Ausdrucksmittel von Identität ist. Seit Beginn zentrales Sujet der hyperrealistischen Bildhauer, wird der menschliche Körper nun erstmals auch aus Perspektive der Fotorealisten in den Fokus genommen und eröffnet so neuartige Blickwinkel beider Herangehensweisen derselben Tradition.

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Patricia Piccinini

Embracing the Future

Wir freuen uns sehr unser Ausstellungsprojekt Patricia Piccinini. Embracing the Future vorzustellen. Die Übersichtsschau der australischen Künstlerin, welches im ARKEN Museum for Moderne Kunst, Dänemark seine Premiere hatte, lässt den Betrachter in die Zukunft blicken und die eigene Existenz hinterfragen. Mit ihren hybriden Kreaturen greift Piccinini gesellschaftsrelevante Themen und Diskurse auf und eröffnet damit neue mögliche Sichtweisen auf die Zukunft der Menschheit.

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La Bohème

Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

Wir freuen uns sehr hiermit die aktuelle Station unseres erfolgreichen Ausstellungsprojektes La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre in der Landesgalerie Linz bekannt zu geben. Die Ausstellung präsentiert vom 17. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 das umfangreiche lithografische Werk von Toulouse-Lautrec aus der Sammlung des Musée d’Ixelles, Brüssel. Wie kein anderer verstand es Toulouse-Lautrec das Lebensgefühl des Pariser Nachtlebens durch reduzierte, aber ausdrucksstarke Formen sowie intensive Farbgebung pointiert einzufangen. Das erst junge Medium des Plakates avancierte  rasch zur Kunstform und veränderte das Pariser Stadtbild der Belle Époque radikal. Begleitet von Toulouse-Lautrec’s Vorgänger und Zeitgenossen wie Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen oder Félix Vallotton überzeugt die Ausstellung durch einen breitgefächerten Einblick in die faszinierende Motivwelt der Plakatkunst um 1900.

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