Allen Jones

Off the Wall

Allen Jones (geb. 1937) ist einer der wichtigsten Vertreter der britischen Pop-Art-Bewegung. Berühmt wurde er Ende der 1960er Jahre durch seine provokanten, lebensgroßen und realistisch gestalteten Frauenfiguren, welche wie masochistische Schaufensterpuppen zu Möbelstücken reduziert als Tische, Stühle oder Kleiderständer fungieren. Nicht zuletzt durch diese Skulpturen etablierte sich Jones in der internationalen Kunstwelt.

Das Werk des britischen Künstlers, der mehrfach an der Documenta in Kassel teilgenommen hat, umfasst aber wesentlich mehr als die Möbel-Skulpturen, setzt er sich doch intensiv mit Malerei, Grafik, Design und der Gestaltung von Bühnenbildern auseinander.

Mit rund 90 Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen, Skulpturen und einem Filmbeitrag gewährt die Retrospektive aus Anlass des 75. Geburtstages von Allen Jones im Jahr 2012 einen umfassenden Blick auf sein vielfältiges Schaffen. Es werden hochkarätige Leihgaben aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen sowie aus dem Privatbesitz des Künstlers präsentiert.

Ausstellungsobjekte: 30 Gemälde, 20 Drucke und Aquarelle, 20 Zeichnungen und 20 Skulpturen
Ausstellungsfläche: variabel von 400 – 700 qm
Ausstellungskatalog: deutsch

Ausstellungsorte 2012-2014
Kunsthalle Tübingen, Deutschland, 16.06.2012 – 16.09.2012
UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Deutschland, 12.10.2012 – 16.06.2013
Kunstsammlungen Chemnitz, Deutschland, 30.06.2013 – 29.09.2013

Besucherzahlen: 50.000 (Stand 2013)

Installation view, Allen Jones, UNESCO World Cultural Heritage Site Völklinger Hütte
© Institut für Kulturaustausch

Allen Jones, Neither Forget Your Legs, 1965
© Allen Jones

Allen Jones, First Step, 1966
© Allen Jones

Allen Jones, Baby, 2000
© Allen Jones

Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel Hyperréalisme. Ceci n’est pas un corps präsentiert das Institut für Kulturaustausch in eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 8. September 2022 bis zum 5. März 2023 im Musée Maillol in Paris, Frankreich präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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La Bohème

Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

Toulouse-Lautrec og stjernerne fra Montmartre – die erfolgreiche Ausstellung des Instituts für Kulturaustausch zieht zu ihrem nächsten Veranstaltungsort: Vom 3. September 2022 bis zum 15. Januar 2023 ist das umfangreiche lithografische Plakatwerk von Toulouse-Lautrec aus der Sammlung des Muséé d’Ixelles im Kunstmuseum Brandts in Odense, Dänemark zu sehen. Wie kein anderer verstand es Toulouse-Lautrec, das Lebensgefühl des Pariser Nachtlebens einzufangen. Begleitet von Toulouse-Lautrecs Vorgängern und Zeitgenossen wie Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen oder Félix Vallotton überzeugt die Ausstellung durch einen breitgefächerten Einblick in die faszinierende Motivwelt der Plakatkunst um 1900.

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Patricia Piccinini

Embracing the Future

Patricia Piccinini: We Are Connected wird vom 5. August 2022 bis zum 29. Januar 2023 im ArtScience Museum in Singapur präsentiert. Die Übersichtsschau der australischen Künstlerin lässt die Besucher in die Zukunft blicken und die eigene Existenz hinterfragen. Anhand von ausgewählten Exponaten (Skulpturen, Installationen, Collagen und Videos) präsentiert die Einzelausstellung das gesamte Schaffensspektrum der Künstlerin, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und Diskursen auseinandersetzt. Mit ihren hybriden, lebensecht-wirkenden Kreaturen eröffnet Piccinini neue mögliche Sichtweisen auf die Zukunft der Menschheit sowie den möglichen Umgang damit.

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Expressionismus

in Kunst und Film

Wir freuen uns sehr, dass unser neustes Ausstellungsprojekt Ein Bild der Zeit. Expressionismus in Kunst und Film vom 12. Februar 2022 bis 12. Juni 2022 in der Kunsthalle Emden präsentiert wird. Die Ausstellung hat den Anspruch den Expressionismus über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg neu zu beleuchten und die wechselseitigen Einflüsse zwischen den Künsten Malerei, Grafik und Film aufzuzeigen. Gezeigt wird eine sorgfältige Auswahl von ca. 120 Werken, bestehend aus Gemälden, Grafiken, Filmstills und Filmausschnitten.

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