Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Hyperrealistische Kunst nutzt reale Vorbilder, um im künstlerischen Prozess zu losgelösten, neuen Realitäten zu gelangen. Seit den späten 1960er Jahren näherten sich verschiedene Bildhauer einer naturgetreuen Nachbildung des Menschen an und schufen detailgetreue Illusionen des menschlichen Körpers. Unter Verwendung neuer Materialien und unterschiedlichen, traditionellen Techniken – darunter das Gussverfahren, die Modellage oder die Malerei – entwickelten sie zeitgenössiche Darstellungsweisen des figürlichen Realismus.

Die Ausstellung zeigt anhand von 30 Skulpturen von 26 internationalen richtungsweisenden Künstlern verschiedene Tendenzen in der Darstellungsweise von hyperrealistischen Skulpturen der letzten 50 Jahre. Die Auswahl zeigt fünf zentrale Aspekte des figürlichen Realismus auf, die vor allem deutlich machen, wie sehr die Art und Weise unsere Körper wahrzunehmen einem kontinuierlichen Wandel unterworfen ist.

Ausstellungsobjekte: 30 Skulpturen von 26 Künstlern
Ausstellungsfläche: 800 – 1000 qm²
Ausstellungskatalog: Spanisch, Dänisch, Englisch, Niederländisch/Englisch, Deutsch/Englisch, Chinesisch, Französisch/Niederländisch

Ausstellungsorte:
Museo de Bellas Artes de Bilbao, Spanien; 7. Juni 2016 – 26. September 2016
Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey, Mexiko; 15. Oktober 2016 – 8. Januar 2017
ARKEN Museum of Modern Art, Dänemark; 4. Februar 2017 – 6. August 2017
National Gallery of Australia, Australien; 20. Oktober 2017 – 18. Februar 2018
Kunsthal Rotterdam, Niederlande: 10. März 2018 – 1. Juli 2018
Kunsthalle Tübingen, Deutschland, 21. Juli 2018 – 21. Oktober 2018
Heydar Aliyev Center, Aserbaidschan, 29. November 2018 – 10. März 2019
Chiang Kai-shek Memorial Hall, Taiwan, 29. Juni 2019 – 22. September 2019
La Boverie, Lüttich, Belgien, 22. November 2019 – 2. August 2020
Osthaus Museum Hagen, 23. August 2020 – 11. April 2021
Tour & Taxis, Brüssel, Belgien, 25. Juni 2021 – 2. Januar 2022

 

Sam Jinks, Untitled (Kneeling Woman), 2015
© Courtesy the artist and Sullivan+Strumpf, Sydney

Tony Matelli, Josh, 2010
© Courtesy the artist

Peter Land, Back to square one, 2015
© Courtesy the artist and Galleri Nicolai Wallner, Photo: Lior Zilberstein

Evan Penny, Panagiota: Conversation #1, Variation 2, 2008
© Courtesy the artist

Installation view Escultura hiperrealista 1973 – 2016, Museo de Bellas Artes de Bilbao, 07 June – 26 September 2016
© Bilboko Arte Ederren Museoa-Museo de Bellas Artes de Bilbao

Installation view 50 anos de Escultura Hiperrealista, MARCO Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey, October 13, 2016 – January 08, 2017
© MARCO Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey

Installation view GYS! Er den levende?, ARKEN Museum of Modern Art, Ishøj February 04 – August 06, 2017
© Photo: Anders Sune Berg

Reshaped Reality

50 Jahre hyperrealistische Skulptur

Unter dem Titel Hyperrealism Sculpture. Ceci n’est pas un corps präsentiert das Institut für Kulturaustausch in eine einzigartige Ausstellung zur Entwicklung hyperrealistischer Skulpturen seit den 1970er-Jahren. Die umfassende Auswahl der wichtigsten internationalen Positionen dieser Strömung wird vom 25. Juni 2021 bis zum 2. Januar 2022 im Tour & Taxis in Brüssel, Belgien präsentiert. Bei den vorherigen Ausstellungsstationen, unter anderem in Spanien, den Niederlanden und Dänemark, wurden jegliche Besucherrekorde gebrochen.

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Supernatural

Skulpturale Visionen des Körperlichen

Das Ausstellungsprojekt Supernatural – In the Same World, konzipiert in Kooperation mit der Kunsthalle Tübingen, wird vom 29. Mai bis zum 17. Oktober 2021 im Oulu Museum of Art in Finnland zu sehen sein. Die Gruppenausstellung bringt internationale KünstlerInnen wie Isa Genzken, Sam Jinks oder Anna Uddenberg zusammen, die sich mit zukünftigen Körperbildern angesichts gentechnischer sowie digitalen Transformationen kritisch auseinandersetzen. Die rund 30 Arbeiten loten die Grenzen der Skulptur im Zeitalter des Anthropozän aus, überschreiten die Schwelle zur Imagination und treten – supernatural – als übernatürliche Hybridwesen in Erscheinung.

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La Bohème

Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre

La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre – die erfolgreiche Ausstellung des Instituts für Kulturaustausch zieht zu ihrem nächsten Veranstaltungsort: Vom 9. Mai bis zum 8. August 2021 wird das umfangreiche lithografische Werk von Toulouse-Lautrec aus der Sammlung des Muséé d’Ixelles im Kunstmuseum Moritzburg zu sehen sein. Wie kein anderer verstand es Toulouse-Lautrec, das Lebensgefühl des Pariser Nachtlebens einzufangen. Begleitet von Toulouse-Lautrecs Vorgängern und Zeitgenossen wie Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen oder Félix Vallotton überzeugt die Ausstellung durch einen breitgefächerten Einblick in die faszinierende Motivwelt der Plakatkunst um 1900.

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Patricia Piccinini

Embracing the Future

Unser Ausstellungsprojekt Patricia Piccinini. Embracing the Future wird vom 27. März bis zum 3. Oktober 2021 in der Kunsthalle Krems gezeigt. Die Übersichtsschau der australischen Künstlerin lässt die Besucher in die Zukunft blicken und die eigene Existenz hinterfragen. Anhand von 42 ausgewählten Exponaten (Skulpturen, Installationen, Collagen und Videos) präsentiert die Einzelausstellung das gesamte Schaffensspektrum der Künstlerin, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und Diskursen auseinandersetzt. Mit ihren hybriden, lebensecht-wirkenden Kreaturen eröffnet Piccinini neue mögliche Sichtweisen auf die Zukunft der Menschheit sowie den möglichen Umgang damit.

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